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MAKStripe Parallel Port wird an einen freien parallelen Port des PCs angeschlossen. Dieser Port muss als Standard Parallel Port (SPP) eingestellt werden.
Optimale Resultate des MAKstripe Parallel Port werden mit einem PC > 300MHz erzielt, da der Lese- bzw Schreibvorgang Zeitkritisch sind.
Das Programm "Magnetic-Stripe Card Explorer" wurde erfolgreich auch auf Leistungsschwächeren PCs, wie z.B. Pentium 100MHz getestet - es ist bei Leistungsschwächeren PCs jedoch eine höhere Fehlerquote zu erwarten. Voraussetzung zur Nutzung des Programms ist eine Auflösung des Monitors / Graphikkarte von mindestens 1024 x 768 Punkten.
Da die Lese- und Schreibvorgänge zeitkritisch sind, wird empfohlen vorher alle Programme, die die CPU intensiv beanspruchen, wie z.B. Internetverbindungen, Band und Festplatten Sicherungsvorgänge, TV Kartenprogramme, u.ä. zu beenden.
Das Programm "Magnetic-Stripe Card Explorer" wurde erfolgreich auf Windows 95 / 98 / Me/ NT / 2000 / XP getestet. Treiber werden nicht benötigt, da das Programm auf MAKStripe Parallel Port direkt über den parallelen Port des PCs zugreift.
Durchzugsgeschwindigkeit
Die übliche durchschnittliche Durchzugsgeschwindigkeit, mit der eine Magnetstreifenkarte durchgezogen wird, liegt zwischen 20 und 50 cm/s. Bei diesen Geschwindigkeiten werden die Daten mit größter Wahrscheinlichkeit fehlerfrei dekodiert.

Abhängig von der Qualität, mit der die Magnetstreifenkarte beschrieben wurde, von dessen Alter und Zustand, ist es oft möglich die Magnetstreifenkarte auch bei extrem langsamen Durchzugsgeschwindigkeiten ...

.. oder auch einer sehr schnellen Durchzugsgeschwindigkeit, erfolgreich auszulesen.

Die minimale Durchzugsgeschwindigkeit beträgt im ersten Fall nur 7 cm/s und die maximale Durchzugsgeschwindigkeit im zweiten Fall beträgt ganze 140 cm/s.
Lesen von Magnetstreifenkarten
Das Programm wird gestartet und das "Decode" Menü ausgewählt

Zuerst wird der Knopf "Scan port for data" gedrückt und anschließend die Magnetstreifenkarten durch MAKStripe Parallel Port durchgezogen. Nach erfolgtem durchziehen der Magnetstreifenkarte ist der Knopf "Stop scanning" zu drücken.
Die Software wird alle drei Spuren der Magnetstreifenkarte lesen und die Daten anzeigen. Falls ANSI oder BCD Character Sets entdeckt werden, wird die Software die Daten dekodieren und die Parität und LRC Checksumme überprüfen. Falls die Parität und LRC korrekt sind (grün), dann wurden die Daten richtig gelesen - andernfalls ist eine Wiederholung des Lesevorgangs erforderlich.
Die Darstellung erfolgt in dem ALFA oder BCD Zeichensatz (Falls solche Daten vorhanden sind)

in binärer Form

oder auch gemäß ISO Standard

Die Daten können über dem "Save" Kommando im "File" Menü gespeichert werden. Die Daten werden im ursprünglichen Format "as is" gespeichert, zusammen mit den Durchzugseigenschaften. Auch falls die Daten ein nicht-standardisiertes Format aufweisen, wir das Speichern korrekt durchgeführt.
Analyse des Signals
MAKStripe Parallel Port ermöglicht als direkter Magnetstreifenkartenleser erweiterte Signalanalyseoptionen, die die Möglichkeiten herkömmlicher Geräte übertreffen.
Magnetstreifenkartenlesegeräte, die einen Decoder Chip enthalten, dekodieren die Daten und übertragen das Signal zeitversetzt über zwei Datenkanälen (Data und Clock) zum PC, wo weitere Bearbeitung stattfindet.
Neben dem herkömmlichen Dekodieren der Daten, die sich auf einer Magnetstreifenkarte befinden, ist es durch die graphische Präsentation möglich, die Modulation der Daten, die Qualität des Signals sowie diverse Schemen von nicht-standarden Spuren, angewendet für Authentifizierung, zu ermitteln.
MAKStripe Parallel Port übermittelt die Daten, die Bitdichte sowie die Durchzugsgeschwindigkeit während des gesamten Ablaufs in Echtzeit zum PC. Dies ermöglicht eine Signalanalyse, wie Sie bei anderen Lesegeräten, die einen Decoder Chip enthalten, nicht möglich ist.

Der Verlauf der Durchzugsgeschwindigkeit ist nicht kontinuierlich, obwohl man dies erwarten könnte. Die Geschwindigkeit steigt zuerst an, und erst der weitere Verlauf ist kontinuierlich.
Der Grund dafür ist, dass bei dem Zusammenstoß der Magnetstreifenkarte mit dem Lesekopf, diese abgebremst wird bis der Kopf sich hebt und sich auf die Magnetstreifenkarte niederlegt. Die Geschwindigkeit erhöht sich anschließend und erst bei ca. 60% wird die kontinuierliche Durchzugsgeschwindigkeit erreicht.
Jedes Magnetstreifenkartenschreibgeräte-Modell hat sozusagen einen Fingerabdruck, die Bitdichte ist jedoch meistens nicht konstant am Kartenbeginn und am Kartenende. Mit diesen Erkenntnissen ist es möglich zu untersuchen, ob die Spuren der Magnetstreifenkarte auf einem Magnetstreifenkarten - Schreibgerät beschrieben worden sind, einzeln oder gleichzeitig, oder ob einzelne Spuren auf verschiedene Magnetstreifenkarten - Schreibgeräten beschrieben worden sind.
Auch eine Analyse der Qualität der beschriebenen Daten wird somit ermöglicht.
Hier einige typische Beispiele:

Daten von einer Karte beschrieben in einem HighQuality Schreibgerät. Beide Spuren wurden in einem Durchgang beschrieben. Die Abweichung der Spuren ist kaum wahrnehmbar.

In diesen Fall wurde zuerst die erste, und nachträglich die zweite Spur auf der Magnetstreifenkarte geschrieben. Es ist ersichtlich, dass die beiden Spuren auf demselben Schreibgerät-Modell geschrieben worden sind, da der Verlauf der beiden Grafiken fast parallel ist.

Die Daten auf den Spuren 2 und 3 wurden in einem Durchgang geschrieben. Die Spur 1 wurde nachträglich mit einem anderen Gerät beschrieben.
Mit MAKStripe Parallel Port und dem Programm "Magnetic-Stripe Card Explorer", kann jeder einzelne Tick, Bit or Character mit der Flux Richtung seiner Größe in Mikrosekunden sowie seiner Position analysiert werden.

Um Geräusche und HF (Radio Wellen) Einflüsse zu eliminieren, befindet sich die Auslöseschwelle einige mikro Volts über 0V. Wenn Daten von einer Magnetstreifenkarte gelesen werden, ist die Länge von Flux 1 geringer als die von Flux 0, oder umgekehrt, abhängig von der Durchzugsrichtung.

Dieser Effekt ist bei älteren Karten und Karten mit schwächeren Magnetfeldern intensiver ausgeprägt.

Die Längendifferenz wird sich auch bei verschiedenen Durchzugsgeschwindigkeiten unterscheiden - im Falle einer höheren Durchzugsgeschwindigkeit ist das Signal stärker als bei einer geringeren Durchzugsgeschwindigkeit.
Die F2F Modulationsmethode, überwiegend bei Magnetstreifenkarten angewendet, ermöglicht das gleichzeitige Beschreiben von Data und Clock auf die Karte. Bei dieser Modulation bedeutet eine Richtungsänderung des magnetischen Fluxes zwischen zwei Clock Zyklen (ein Tick) eine logische "1" und falls keine Richtungsänderung des magnetischen Fluxes stattfindet, eine logische "0".
Die Magnetstreifen - Kartenspurendaten enthalten zwei Tickdauergrössen - die erste kürzere Grösse für "1" Bits und die zweite längere für "0" bits.

Die Tick-Dauer für "0 Bits ist zweimal länger als die Tick Dauer für "1" Bits.
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